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Error 404: Was heißt dieser Fehler & wie behebe ich ihn? 

 Januar 24, 2023

Ein Error 404 ist ein HTTP-Statuscode, der anzeigt, dass eine angeforderte Seite nicht gefunden wurde. 

Für Webseiten-Besucher mögen 404-Seiten nur ärgerlich sein, aber für die Betreiber von Webseiten können sie schwerwiegende Auswirkungen haben: Die SEO-Performance verschlechtern und damit auch die Umsätze verringern. 

In diesem Artikel schauen wir uns die häufigsten Gründe für 404 Fehler an, wie sie die SEO-Performance beeinträchtigen und wie du sie beheben kannst. Los geht's! 

1. Die häufigsten Ursachen für Error 404-Seiten

404 Errors kommen unglaublich oft vor und oftmals aus denselben Gründen. Schauen wir uns nun die häufigsten Ursachen dafür an:

1. URL-Fehler

Wenn du ein Wort in einer URL falsch geschrieben hast, landest du auf einer 404-Fehlerseite. Überprüfe deshalb, wenn du auf einer 404-Fehlerseite landest, ob du in der URL einen Rechtschreibfehler findest.

2. Seite wurde gelöscht oder verschoben

Eine Seite kann auch aufgrund von Wartungsarbeiten oder einem Wechsel des Standorts nicht mehr verfügbar sein. Wenn eine Seite gelöscht oder verschoben wird, ohne dass entsprechende Weiterleitungen eingerichtet wurden, kann dies zu einem Error 404 führen.

3. Server-Fehler

In manchen Fällen kann ein 404-Code auch auf einen Server-Fehler zurückzuführen sein. Dies kann beispielsweise durch eine fehlerhafte Konfiguration oder Wartungsarbeiten verursacht werden.

4. Suchmaschinen Crawling-Bot

Suchmaschinen crawlen regelmäßig das Internet, um neue Seiten zu entdecken und ihre bestehenden Indexe aktuell zu halten. Wenn eine Seite jedoch nicht mehr existiert oder verschoben wurde, kann es vorkommen, dass der Crawler auf eine nicht vorhandene Seite stößt und einen 404-Fehler auslöst.

5. Inkompatible Plugins oder Themes

Hast du kürzlich neue Plugins oder ein neues Theme auf deiner Wordpress-Seite installiert? Das kann zu Problemen, kaputten Links und damit zu 404-Fehlerseiten führen.

6. Permalink-Probleme

Probleme mit Permalinks können ebenfalls zu 404-Fehlern führen. 


2. Wie können 404-Seiten deinem Unternehmen schaden? 

404 Seiten verursachen 2 ungünstige Probleme:

  1.  Bei häufigem Vorkommen beeinträchtigen 404 Seiten die SEO-Performance  
  2. Sie wirken sich negativ auf die Nutzererfahrung deiner Webseiten-Besucher aus

1. Probleme für SEO

Warum ist es schlecht für die Suchmaschinen-Optimierung, wenn eine Webseite viele 404-Fehlerseiten hat? Die Antwort ist simpel: Die Crawler von Google können die Seite nicht erkennen und indexieren, wie sie es mit funktionierenden Seiten normalerweise tun würden. 

Im ungünstigsten Fall bedeutet dies: SEO Content, der stundenlang und mühsam optimiert wurde, wird nicht von deinen potenziellen Kunden gefunden und auch nicht von der Google Suchmaschine erkannt.

In einigen Fällen können 404-seiten auch dazu führen, dass Google dich als nicht vertrauenswürdige und unzuverlässige Webseite einstuft und vielleicht sogar abstraft. Das wiederum kann zu weiteren Ranking-Verlusten auf bereits rankenden Seiten führen.

2. Schlechte Nutzererfahrung verscheucht Besucher und potenzielle Kunden 

Vermutlich bist du selbst schon auf viele 404-Seiten gestoßen, wenn du auf anderen Webseiten unterwegs warst. Falls ja, dann weißt du, welchen Eindruck das erweckt. 

Internetnutzer sind in der Tendenz faul und haben wenig Geduld. Das trifft auf mich ebenfalls zu. Wenn ich nach einem Produkt oder einer Seite suche, aber ich finde sie nicht (sondern bekomme stattdessen einen 404-Error), dann klicke ich diese Seite höchstwahrscheinlich weg und besuche stattdessen eine andere Webseite. Die, eines Konkurrenten, die keine 404-Fehlercodes ausspuckt. 

So schnell kannst du Besucher und potenzielle Kunden verlieren. Und so können 404-Fehler deinem Unternehmen tatsächlich schaden. Genauso wie Google deine Webseite bei zu vielen 404-Fehlern als unzuverlässig einstufen kann, tun das auch deine Webseiten-Besucher und kaufen nicht bei dir, sondern anderswo.

Ein weiterer wichtiger Punkt: 404-Seiten erhöhen die Absprungrate auf deiner Webseite. Das ist ein schlechtes Signal für Google und kann deine SEO-Rankings negativ beeinflussen. 

Bevor wir uns aber anschauen, wie du 404-Fehler beseitigen kannst: Wie kannst du überhaupt alle 404-Seiten deiner Domain identifizieren? Das schauen wir uns jetzt an:


3. Wie du alle 404-Seiten deiner Webseite identifizieren kannst

Es gibt mehrere Möglichkeiten alle 404-Seiten deiner Webseite zu identifizieren. Die wohl einfachste Lösung ist die Google Search Console (kurz: GSC). Die GSC kannst du mit einem Google Konto kostenlos nutzen.

Google Search Console 404-Fehler

Klicke im Tab links auf "Seiten", dann werden dir im Bereich rechts mehrere Kategorien angezeigt. Dort klickst du auf "Nicht gefunden (404)" und bekommst eine komplette Liste mit allen 404-Seiten deiner Webseite. 

Jetzt kommen wir zum wichtigsten Part: Schauen wir uns nun an, wie du 404-Seiten beseitigen kannst.


4. Wie du 404-Seiten in Wordpress beseitigen kannst

Nun kannst du verschiedene Wege testen, um den 404 Code zu beseitigen. Fang zunächst hiermit an: 

1. Permalink Reset 

Klicke in deinem Wordpress Dashboard auf > Einstellungen > Permalinks. Scrolle nach unten und klicke auf "Änderungen speichern". Du musst keine Einstellungen verändern. Nur die Änderungen speichern. Damit hast du einen Permalink-Reset durchgeführt. 

Versuche anschließend, die 404-Seite neu zu laden. Sollte der 404-Fehler nicht mehr angezeigt werden, lag es an den Permalinks. Falls die 404-Seite weiter besteht, versuch die nächste Option.

2. Themes und Plugins deaktivieren

Inkompatibilitäten mit Plugins und Themes können wie gesagt 404-Seiten verursachen. Dieser Test beinhaltet, dass du alle Plugins deaktivierst und dann prüfst, ob die kaputte Seite immer noch besteht. Falls sie nun funktioniert, solltest du herausfinden, welches Plugin das Problem verursacht hat. 

Dazu musst du jedes Plugin einzeln testen, während die anderen Plugins deaktiviert sind. Während immer nur ein Plugin aktiviert ist, prüfe, ob die 404-Seite beseitigt wurde. 

Manchmal kann auch das Theme für 404-Seiten verantwortlich sein. Falls das Problem nicht bei den Plugins lag, deaktiviere dein Theme und prüfe die betroffenen 404-Seiten. 

3. 301 Weiterleitungen

Vielleicht hast du eine Seite deiner Domain oder die gesamte Domain umbenannt oder verschoben. Dann solltest du 301-Redirects einrichten. Diese teilen dem Google-Crawler mit, dass die Seite oder Domain nun dauerhaft an eine neue URL umgeleitet wird. 

Hier einige Beispiele, in denen eine 301-Weiterleitung verwendet werden sollte:

  1. Wenn du eine Seite umbenennen oder verschieben willst und die alte URL nicht mehr verfügbar sein soll
  2. Wenn deine Domain auf eine neue Domain umzieht
  3. Wenn du eine Seite mit einer neuen Seite mit neuem Inhalt ersetzen willst 
  4. Wichtig: Wenn du eine Seite aus deiner Domain entfernen willst, die aber Traffic bekommt. Diesen Traffic kannst du auf eine anderer deiner Seiten umleiten

Mit 301-Weiterleitungen kannst du SEO-Rankings der ursprünglichen Seite auf die neue Seite übertragen. Man nennt das auch Übertragung von Link-Juice. 

4. Einen SEO-Dienstleister beauftragen 

Wenn du keine Lust oder Zeit hast, dich mit der Beseitigung von 404-Seiten zu beschäftigen, kannst du auch einen SEO-Dienstleister damit beauftragen. Dieser kennt die notwendigen Schritte und die Best Practices, um 404-Seiten zu beseitigen. 

Er weiß ebenfalls, in welchen Einzelfällen 404-Seiten nicht entfernt werden müssen. 


5. Zusammenfassung: Error 404-Seiten

Wenn deine Webseite viele 404-Seiten enthält, hat das negative Auswirkungen auf die Nutzererfahrung deiner Webseitenbesucher und die SEO-Performance. Das führt dazu, dass deine Besucher abspringen und stattdessen auf die Seiten deiner Konkurrenten klicken und ggf. bei ihnen kaufen statt bei dir. 

Häufige Ursachen für 404-Fehler:

  1. URL-Fehler
  2. Gelöschte oder verschobene Seiten
  3. Server-Fehler
  4. Suchmaschinen Crawling
  5. Inkompatible Plugins oder Themes
  6. Permalink-Probleme

Wege, um 404-Seiten zu beseitigen:

  1. Ein Permalink Reset (Wordpress)
  2. Plugins und Theme deaktivieren, um das inkompatible Plugin zu finden
  3. 301-Redirects
  4. Einen SEO-Dienstleister beauftragen

Nun bist du am Ende des Beitrags angekommen, herzlichen Glückwunsch! Ich wünsche dir viel Erfolg beim Beseitigen deiner 404-Seiten und bis bald beim nächsten Beitrag. Falls du Hilfe in irgendeinem SEO-Bereich benötigst, kannst du auf den blauen Button unten klicken und dich unverbindlich beraten lassen. 

Robert Adam


Robert Adam ist der Gründer & CEO von ClickFound, einer Agentur für SEO. Mit jahrelanger Erfahrung im Bereich Online Marketing & SEO verhilft er Unternehmen zu mehr Online-Präsenz und Kunden.  

Fun Fact: Robert ist studierter Sinologe.

Robert Adam

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